QVV

Seit es die Idee für Addendum gibt, gibt es auch die Idee für ein Addendum-Printprodukt.

 

Ab Februar 2019 wird sich Addendum in diesem Format monatlich (mit zwei Doppelnummern, also 10 Mal im Jahr) einem politisch relevanten Schwerpunktthema widmen. Aber warum eigentlich eine Zeitung, Herr Fleischhacker? „Wir wollen mit unseren Produkten unterschiedliche Rhythmen abbilden. Auf addendum.org sind wir schneller, mit dem Buchverlag Edition QVV langsamer, und mit der Addendum-Zeitung liegen wir in der Mitte.“

Für Design und Layout der Zeitung konnte das renommierte New Yorker Designbüro „Sagmeister & Walsh“. gewonnen werden. Stefan Sagmeister, gebürtiger Vorarlberger und international preisgekrönter Designer, sieht in Printprodukten einen klaren Nutzen: „Ich lese sehr viel sorgfältiger auf Print als im Web. Ich bin willens, etwas länger zu lesen im Print. Wenn das Texte sind, die etwas mehr in die Tiefe gehen, dann haben sie für mich als Leser im Print ihren richtigen Platz.“ Das Layout, so Stefan Sagmeister, soll dem Leser zeigen, in welche Richtung der Inhalt ungefähr geht und ihm helfen, die für ihn interessanten Inhalte auszuwählen.

 

Inhaltlich auf jeweils ein Schwerpunktthema fokussiert, erscheint die Addendum-Zeitung zehnmal im Jahr und enthält Reportagen, Interviews, Kommentare, Fotostrecken und visualisierte Daten (Infografiken) sowie auch Anzeigen.

Die neue Ausgabe der Addendum-Zeitung widmet sich in einem großen Schwerpunkt den Problemen in der universitären Ausbildung. Immer mehr Uni-Professoren und Lektoren klagen, dass viele Studierende für die Universität nicht mehr gut genug vorbereitet sind und ihnen vielfach elementare Grundkenntnisse für ein akademisches Studium fehlen. So schreibt der Kommunikationswissenschaftler und Plagiatsexperte Stefan Weber, dass das Gymnasium und andere Schultypen, die ihre Absolventen mit einer Generalerlaubnis zum universitären Studium ausstatten, ihre Kernaufgabe, nämlich die Absolventen studierfähig zu machen, nicht mehr erfüllen können. Auch der deutsche Bildungswissenschaftler Volker Ladenthin teilt diesen Befund und macht ähnliche Probleme im benachbarten Deutschland aus. Neben Weber und Ladenthin betreiben auch der deutsche Soziologe Armin Nassehi, die ehemalige Schuldirektorin und Bildungsexpertin Heidi Schrodt und der Rektor der Universität Wien Heinz W. Engl Ursachenforschung zu dieser Thematik. Zu unserem Schwerpunktthema werden Stefan Weber und die ÖH-Vorsitzende Hannah Lutz mit Addendum-Herausgeber Michael Fleischhacker am 5. März um 18 Uhr in der Addendum-Redaktion diskutieren – hier geht es zur Anmeldung

Erstes Schwerpunktthema der Addendum-Zeitung war Afrika. Chefredakteur und selbst studierter Afrikanist Stefan Kaltenbrunner: „Medien zeichnen in der Regel nur zwei Bilder von Afrika, ein verklärtes positives vom aufstrebenden Kontinent, oder eines von Kriegen, Katastrophen, Krankheiten und Hunger. Beides kommt der Wirklichkeit nur wenig nahe. Afrika verstehen heißt sich mit Experten zu unterhalten, Zusammenhänge erklären, Hintergründe zu beleuchten und Fakten anhand von Zahlen und Daten darzustellen.“

Erhältlich ist die Addendum-Zeitung für unsere Mitglieder, die Jahresmitgliedschaft beinhaltet alle zehn Ausgaben der Zeitung im Print und als E-Paper, zwei Bücher aus der Edition QVV sowie exklusive Veranstaltungen und kostet 89 Euro für 12 Monate.

 

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Team